Performance

[ SLIK ]

By 26. Januar 2019 No Comments

beatboxing, minimal techno, break & contemporary dance

Tanz / Performance / Multimedia
50 min.

Das gemeinsame Interesse an der Zerlegung in Real – und Kunstkörper, und die daraus entstehenden Konflikte von ästhetischer Empfindung und Umsetzbarkeit, sind Kommunikationsfläche und Reibungspunkt der künstlerischen Herangehensweise in der Zusammenarbeit von Tänzerin Silke Grabinger und Choreograph Roderich Madl für ihr gemeinsames Stück [SLIK]. Ansatzpunkt der tänzerischen Bewegung ist das Aufeinandertreffen zweier sehr gegensätzlicher Pole: eine eng mit dem Innen korrespondierende Form zeitgenössischer Bewegungssprache trifft bei [SLIK] auf eine offensive und nach außen gerichtete Form des Streetstyle und Breakdance. Die daraus entstehenden, komplementären Ausdrucksformen heben die klaren Trennlinien der einzelnen Genres auf und stellen deren Einteilungen im Kopf auf den Kopf.Silke Grabingers vielseitige Einwürfe von unterschiedlichen Tanzstilen werden unterstützt bzw. gebrochen von der experimentellen Musik Vladi Tchapanovs, den Videointerventionen von Clemens Leuschner, Matthias Mädl und Ingo Randolf bzw. einer Liveperformance der Beatboxcrew „Massive Beats“.Drei würfelförmige Tische bieten den unterschiedlichen Facetten und speziellen Ausdrucksformen von Silke Grabinger die Möglichkeit einer vielseitigen Tanz- bzw. Projektionsfläche. Die Tische werden während der Performance gekippt, verschoben, mit Video bespielt und als Tanzfläche genutzt. Eine Anspielung auf die HipHop bzw. Breakdance Szene aus der Silke Grabinger – Silk – kommt, wird durch die drei Beatboxer erreicht, die mit Silk durch ihre schräge Soundakrobatik in Dialog treten, bzw. selber zu Agierenden auf der Bühne werden.Umrandet wird das Stück von einem psychonanalytischen Text zur Thematik Hip Hop und Breakdance, welcher der sehr persönlichen tänzerischen Herangehensweise in seiner betonten Sachlichkeit entgegensteht.

Roderich Madl, rebel of Austrian dance and choreography, joins forces with virtuoso Silke Grabinger, who recently worked with Cirque du Soleil in Las Vegas, to create a new breakdance vocabulary, both enticing and superhuman. They both share an interest in breaking down bodies into real and artificial ones, the result of which are conflicts of aesthetic perception and feasibility. These in turn are areas for communication and points of friction in the artistic approach of the cooperation between dancer Silke Grabinger and choreographer Roderich Madl. The starting point of the dancing movement is the clash of two opposites: in [SLIK], an internalised form of a contemporary language of movement meets a challenging form of street style and breakdance that is directed towards the outside. The resulting complementary forms of expression undermine the clear-cut dividing lines of individual genres and turn their classifications in the mind upside down.

[SLIK] got arwarded with the europeen culture capital price of Linz 09 & Posthof Linz

Concept & Choreography: Roderich Madl / Silke Grabinger | Performer: Silke Grabinger | Video und Videoconcept: Clemens Leuschner / Ingo Randolf | Videosupport: Mattias Maedel | Music: Vladi Tchapanov 71, Massive Beats | Lightdesign: Andera Korosec, Peter Thalhamer | Stageelement: Christoph Woelff | Text: Stefanie Menrath | Dramaturgical Support: Thomas Gratzer | Composition Headbang: Eva Fu Hagedorn | Videoinstallations: Roderich Madl, Clemens Leuschner | Fotocredit: Wolfgang Kirchner, Werner Puntigam
A SILK Cie. supported by ImPulsTanz, szene salzburg, Tanzquartier Wien, Elio Gervasi

SLIK Tour:
Tanzwut Festival – Kosmostheater Wien | KINANI FESTIVAL Maputo Mozambique | Österreich tanzt – Festspielhaus St.Pölten | Tanztage Labor – Posthof Linz | Tanzwoche in Eisenhüttenstadt/Germany | ImPulsTanz Wien Festival – Kasino Burgtheater | Sommerszene – ARGE Nonntal Salzburg | FACTORY SEASON – Tanzquartier Wien